2022 - Das Jahr der Künstlerinnen


Der Verein ArtAue e.V. plant für 2022 unter dem Motto „Das Jahr der Frauen - Das Jahr der Künstlerinnen“ zwei Ausstellungen in der Galerie ALTENAU 04, die den gemeinsamen Ausgangspunkt als Studentinnen in der Dresdner Kettner-Schule hatten. Die Künstlerinnen, deren Wirkungs- und Lebenskreis zwischen Dresden, Altenau und Berlin war und ist, sind zu sehr unterschiedlichen, aber originären künstlerischen Ausdrucksformen in ihrem Werk vorgedrungen. Wir verstehen diese beiden Ausstellungen als Angebot, den urbanen mit dem ländlichen Raum kulturell zu verknüpfen.



Mai-Ausstellung - Eröffnung am Sonntag den 15. Mai 2022, 15:00 Uhr


Ein Ausstellungsprojekt zum Thema: "Jahr der Künstlerinnen", 

wird die Gegenüberstellung von Zeichnung und Keramik mit

interessanten Sichten auf das Thema Porträt zeigen. Es wird ein künstlerischer Prozess angestossen, da sich die beiden Künstlerinnen kennen, nach langer Zeit wieder zusammen ausstellen und aufeinander reagieren werden. 

Dazu sind Frau Prof. Elke Hopfe aus Dresden, die den Lehrstuhl von Prof. Kettner an der HfBK Dresden übernommen hatte, mit ihren großformatigen, minimalistischen und ausdrucksstarken Zeichnungen, eingeladen.

E.R.N.A. reagiert in diesem Zusammenhang auf das Thema Porträtzeichnung ihrer Künstlerkollegin, 

mit neu entstehenden figürlichen Keramikobjekten.

Zur Eröffnung wird Musik der Sängerin Lydia Schulz, Berlin, erklingen, einer Musikerin, deren väterliche Wurzeln in Prestewitz liegen.

Die Laudatio werden Herr Weißflog aus Dresden und Paul Böckelmann aus Altenau halten.

E.R.N.A. Kopf, Keramik.                                         Elke Hopfe, Selbst, Graphit, 1990, 73 x 102 cm

September-Ausstellung - Eröffnung am Sonntag den 4. September 2022, 15:00 Uhr


Gezeigt werden zwei Künstlerinnen, die ihren künstlerischen Werdegang gemeinsam mit dem Studium an der 

Hochschule für Bildende Künste in Dresden begannen. Sie hatten beide die Chance bei Professor Gerhard Kettner zu studieren. Einem hoch geachteten, toleranten Lehrer und Künstler, welcher ihnen wesentliche Impulse, besonders in der grafischen, zeichnerischen Auffassung vermittelte.

Die Wege ihres Lebens und die Entwicklung ihrer Kunst, das wird der interessante Aspekt dieser Ausstellung werden. Ellen Fuhr geht nach Berlin, da lebt sie mit ihrer Familie und engagiert sich in dieser pulsierenden Stadt. 

E.R.N.A. entscheidet sich für den Künstlerhof auf dem flachen Land in Altenau, das Projekt mit Paul Böckelmann.

Beide Künstlerinnen treffen nach ihrer ersten Ausstellung in Dresden, nach dem Studium 1984, in der Galerie Comenius, immer wieder in verschiedenen Ausstellungen aufeinander und verlieren sich nicht aus den Augen.

Bei einem Treffen 2016, in der Inselgalerie Berlin entstand die Idee für diese Ausstellung in der Galerie Altenau 04, um zu zeigen, wie unterschiedlich und dennoch verbunden gleiche künstlerische Haltungen sein können.

Ellen Fuhr starb viel zu früh, im September 2017, nach schwerer Krankheit. 

Wir wollen ihre Kunst zeigen, sie integrieren, denn sie bedarf keiner Gedächtnis-Ausstellung, Ihre Arbeiten leben weiterhin fort.

Musikalisch und textlich wird während der Ausstellungseröffnung in die Werke eingeführt. 

Ellen Fuhr, U-Bahnhof Schönauer Allee, 2005, Misch./ Leinw. 100 x 140 cm                   E.R.N.A. Wald, 2012, Tusche, 76 x 56 cm                                        

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