Das Memoryprojekt


Eröffnung II -  9. September 2018

15:00 Uhr

 
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Eine kurze Historie der Galerie: Archiv



Ab September 2018 stehen die, nicht auf der Töpferscheibe gedrehten sondern die freigeformten Keramiken von E.R.N.A. im Kontext der strukturell-konstruktivistischen Fotografien des Peter Zimolong im Dialog.



E.R.N.A. Figur & Objekt


Peter Zimolong


www.peter-zimolong.de


* 1973 in Dresden

lebt und arbeitet in Dresden

seit 2012 Mitglied im Künstlerbund Dresden e.V. (BBK)

seit 2012 Gründungsmitglied des Branchenverbandes der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft e.V. „Wir gestalten Dresden“

seit 2010 Freischaffend tätig

seit 2005 Freiberufliche Tätigkeiten: Systemische Beratung & Fotografie

2003 - 2005 Weiterbildung zum Systemischen Berater

1998 - 2009 Angestellter in verschiedenen Bereichen der Jugendsozialarbeit

1994 - 1998 Studium der Sozialarbeit/-pädagogik in Dresden

1990 - 2000 Ehrenamtliche und Honorartätigkeiten in der offenen Jugendarbeit / Soziokultur

1989 - 1993 Ausbildung zum Energieelektroniker


Fotografieren ist für mich eine Möglichkeit, mich mit meiner Welt auseinanderzusetzen, mich ihr mit Abstand zu nähern, sie im und durch den Rahmen anders zu erkennen – zu fokussieren; meine Wahrnehmungen zu kommunizieren – Perspektiven einzunehmen und mitzuteilen, Augenblicke zu  transportieren;  –  auszuwählen und zu arrangieren, ohne das sichtbar werdende bewerten zu wollen.

© Peter Zimolong | Dresden | 2008


Peter Zimolong beschäftigt sich seit seiner Jugend mit Kommunikation, der Offenheit für verschiedene Standpunkte, um diese miteinander zu teilen - einander mitzuteilen. Mit dieser Intention führte ihn sein Weg über verschiedene Tätigkeiten im sozialen Bereich, der Selbstreflexion im Studium und verschiedenen  Weiterbildungen zur vordergründigen künstlerischen Auseinandersetzung und Ausdrucksweise.


Mein aktueller Arbeitstitel lautet: Reflexionen.

Dabei beschäftigt mich das Thema Wirklichkeit, Konstruktion von Wirklichkeit sowie Wahrnehmung und die Auseinandersetzung mit dieser  –  im  physikalischen und im philosophisch erkenntnistheoretischen  Sinne. Die Motive zeigen Reflexionen in Form von Spiegelungen und Gedanken/Denkanregungen oder Kommentaren, die sich u.a. an so mancher Häuserwand finden lässt und teilweise von mir stilistisch weiterverarbeitet oder in einen Kontext gesetzt werden.


Den Hintergrund für die Arbeiten bildet meine Auseinandersetzung mit Kommunikation im Kontext einer systemisch-konstruktivistischen Herangehensweise  – mit der Beschäftigung zu Fragen nach Wirklichkeit und Wahrheit, der Relativität von Raum, Zeit und Individuum – oder einfach ausgedrückt: Ich sehe was, was Du nicht siehst – gesehen hast.


Dementsprechend dient mir die Fotografie als Basis – als Rohstoff, um aus diesem die mir wesentlich erscheinenden Momente und Details weiter herauszuarbeiten, anschließend teilweise zu überarbeiten oder auch zu verfremden.


erFINDE dEINE WAHRHEIT

erFINDE dEINE WIRKLICHKEIT

erFINDE dICH selbst

erFINDE dEINE verANTWORTung


Weitere Arbeitsstränge im Kontext der Fotografie bilden die Themen: Architektur – Design und Stadtentwicklung, Urbane Tektonik, Natur und Landschaft, Portraits und im speziellen meine Heimatstadt Dresden.


Im Rahmen meiner Ausstellungen versuche ich durch die Zusammenstellung unterschiedlicher Betrachtungsweisen Kontraste und Freiräume entstehen zu lassen, – das jeweilige Thema aus mehreren Gesichtspunkten zu beleuchten.


Von Zeit zu Zeit dienen mir auch Worte als Ausdrucksmittel, die sich dann in Aphorismen, Wortspielereien, kurzen Texten oder Gedichten zusammen(–)finden.

© Peter Zimolong | Dresden | 2011/12


Um zur Ausgangsidee des Memory zurückzukehren, muss gesagt sein, dass die Galerie ALTENAU 04 im ALTEN PFARRHOF 2018 erneut einen Versuch startet, verschiedenste Kulturebenen und Kulturpraktiken zusammenzuführen und für ein Publikum bereitzustellen, das zwischen den urbanen Zentren lebt. Und zur Verstärkung, manche nennen es Synergieeffekt zur Förderung von Ideenverbreitung, scheint es stringent geraten, viele Kräfte zu bündeln.


Paul Böckelmann / Galerie im ALTEN PFARRHOF ALTENAU 04.            Altenau, 12.Juli 2017